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Zweiter Rücktritt im AFVD-Präsidium – Fragen zur inneren Stabilität nehmen zu

  • 6. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Im American Football Verband Deutschland (AFVD) ist es zu einem weiteren personellen Einschnitt gekommen: Vizepräsident Andreas Kegelmann hat seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung erklärt. Eine offizielle Mitteilung des Verbandes liegt bislang nicht vor.


In einer schriftlichen Rücktrittserklärung verweist Kegelmann auf eine länger andauernde Entwicklung, in deren Verlauf aus seiner Sicht die Grundlage für eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Präsidium nicht mehr gegeben gewesen sei. Er zieht daraus die persönliche Konsequenz und legt sein Amt nieder.


Der Rückzug gewinnt zusätzliche Brisanz vor dem Hintergrund, dass es sich bereits um den zweiten Rücktritt eines Vizepräsidenten innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit handelt. Zuvor hatte sich bereits Markus Würtele aus dem Präsidium zurückgezogen. Zwei Rücktritte auf dieser Ebene werfen unweigerlich die Frage auf, wie es derzeit um die interne Arbeitsfähigkeit und das Miteinander im AFVD-Präsidium bestellt ist.


Gerade in einer Phase, in der der deutsche Football vor erheblichen sportlichen, strukturellen und finanziellen Herausforderungen steht, sind Stabilität, Geschlossenheit und Transparenz in der Verbandsführung von zentraler Bedeutung. Wiederholte personelle Wechsel im Präsidium können nach außen wie nach innen verunsichernd wirken und belasten das Vertrauen in funktionierende Entscheidungsprozesse.


Der AFVD wird in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Nachfolge regeln. Klar ist jedoch: Die aktuellen Entwicklungen verstärken den Eindruck, dass es innerhalb der Verbandsspitze Klärungsbedarf gibt – nicht zuletzt im Interesse der Vereine, Landesverbände und aller Beteiligten im deutschen Football.




**offizielles Statement des AFVD: https://afvd.de/ruecktritt-von-andreas-kegelmann/

 
 
 

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